Der Apostelbrief

Dezember 1997 - Januar 1998
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Liebe Leser

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Brot für die Welt, heißt es in dem EKD-Aufruf, sei eine Alternative zu Veränderungen durch Gewalt. Denn: »Mit Fäusten kann man nicht säen, dazu bedarf es offener Hände.« Brot für die Welt trage dazu bei, daß Menschen in die Lage versetzt werden, sich selbst zu ernähren und ihr Umfeld verantwortungsvoll zu gestalten. Der Aufruf schließt mit der Bitte: »Um wirksame Hilfe zur Selbsthilfe geben zu können, braucht Brot für die Welt die Unterstützung vieler Spenderinnen und Spender, viele große und kleine Opfer.«

Rekordergebnis in Bayern

Mit über 17 Millionen Mark hat die 38. Aktion 1996/97 von Brot für die Welt in Bayern ein Rekordergebnis erzielt: »Bayerns evangelische Kirchengemeinden wie die gesamte bayerische Bevölkerung haben damit zu erkennen gegeben, daß sie großes Vertrauen in Brot für die Welt setzen«, freut sich der Präsident des Diakonischen Werkes Bayern, Heimo Liebl. Mit den Spenden der 38. Aktion werden unter anderem die Nutzung der Sonnenenergie in Tanzania gefördert sowie ein Forum für Umweltschutz und Menschenrechte Neuguinea unterstützt.

Bei der 39. Aktion kann man direkt für zwei Projekte spenden: für die Befreiung von teppichknüpfenden Kindern, die wie Sklaven gehalten werden, und für Blumenarbeiterinnen in Kolumbien, die durch giftige Pestizide belastet sind. In Indien arbeiten schätzungsweise 300.000 »Teppichkinder«. Etwa 28.000 konnten aus dieser Kindersklaverei befreit werden. Brot für die Welt fördert darüber hinaus wieder Langzeitprojekte in Afrika, Lateinamerika und Asien.


Redaktion:
Kristina Appell, Claudia Bräuer, Martin Schmidt, Peter Väterlein, Ingrid Tupy
Online-Realisation: Peter Väterlein