Der Apostelbrief

Februar - März 2020
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Nr. 138

Auf dem Weg in die Zukunft ...

Wenn ein neues Jahr beginnt, blickt man gerne noch mal zurück auf das, was war und überlegt, was man sich für das kommende vornehmen könnte.

Blicke ich zurück, so fallen mir viele schöne Ereignisse mit unseren Kindern und Familien ein.

Zukunft

In der Krippe hatten wir einen sehr schönen Familienausflug nach Sommerhausen, bei dem neben den Tieren das gegenseitige Kennenlernen im neuen Jahr im Mittelpunkt stand. Es folgten im Haus Elternabende, die für eine gelingende Erziehungspartnerschaft zwischen uns Pädagog*innen und Familien eine zentrale Bedeutung spielen.

Arbeitseinsätze folgten, bei denen Eltern halfen, unser Spielangebot in der Kita durch eine Außenküche weiterzuentwickeln oder z.B. durch Sandaustausch instand zu halten.

Da es uns auch wichtig ist, als Kita ein Teil unserer Apostelgemeinde zu sein, feiern wir durch das Kirchenjahr hindurch regelmäßig Andachten mit Pfarrer Riedel, bei denen immer wieder zu spüren ist, wie wichtig den Kindern diese spirituellen Momente sind. Aber auch das Gottesdiensterleben in der Kirche liegt uns am Herzen, und so riefen wir im Kindergartenbereich zusammen mit Herrn Riedel einen „Kinderchor“ ins Leben, der im Herbst zum ersten Mal in einem Familiengottesdienst auftrat. Die Proben machten allen Beteiligten große Freude und die Kinder waren stolz, das Erntedankfest mitgestaltet zu haben.

Diesen Chor möchten wir mit ins neue Jahr nehmen und weitere Anlässe finden, in denen wir mit unseren Kindern und deren Familien an einer lebendigen Gemeinde mitarbeiten.

Dass wir im kommenden Jahrzehnt die Welt für unsere Kinder noch stärker schützen müssen, ist sicher allen aufgrund alarmierender Berichte verschiedenster Umweltverbände bekannt.

Und wir können auch schon mit den Jüngsten einen Beitrag leisten und selbst Vorbilder für aktiven Schutz unserer Erde werden. Im letzten Jahr haben wir schon einige Aktionen gehabt und auch für das neue werden wir den Satz aus unserem Leitbild „Achtsam dem Nächsten und der Natur begegnen“ in unserem Alltag ernst nehmen.

Mit unserem „Gute-Wünsche-Baum“ steht ein schönes Symbol in unserer Einrichtung. Eltern haben jeweils zwei Hände aus buntem Papier mit Wünschen beschrieben. Ein Wunsch gilt ihrem eigenen Kind und auf der anderen Hand haben sie einen Wunsch für Kinder auf unserer Erde formuliert. Diese bunten Hände hängen nun an einem „Baum“, der uns immer wieder daran erinnern soll, dass die Kinder in unsere Kita aber auch auf der ganzen Welt das Recht auf ein unversehrtes und gutes Leben in Sicherheit und Geborgenheit haben. Dafür wollen wir uns in unserer Kindertagesstätte mithilfe unserer Trägergemeinde der Apostelkirche auch im kommenden Jahrzehnt einbringen.


Liebe Grüße und ein gesundes neues Jahr wünscht Ihnen

Susanne Schlechtweg- Herpich aus der Kita der Apostelkirche