Die verstärkte Zusammenarbeit der Apostelkirche Gerbrunn, der Auferstehungskirche in der Würzburger Keesburg und der Friedenskirche in Rottendorf nimmt immer mehr Gestalt an. Das Entstehen eines gemeinsamen Pfarrbüros, gemeinsame Sitzungen der Kirchenvorstände und gegenseitige Besuche bei Festen, wie zuletzt der Auftritt des Posaunenchors der Auferstehungskirche beim Kirchweihfest in Gerbrunn zeugen davon. Schon seit längerem firmieren die drei Gemeinden unter dem Namen Pfarrei Gerbrunn. Ein Name, der den Fokus sehr auf unsere Gemeinde lenkt und die anderen beiden Gemeinden nicht in Erscheinung treten lässt. Daher wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich Gedanken über einen neuen Namen für die Pfarrei machen soll, in der sich die Mitglieder aller drei Gemeinden wiederfinden können. Dabei geht es ausschließlich um einen Namen für die Pfarrei – die Namen der einzelnen Gemeinden bleiben selbstverständlich erhalten.
Die Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern aller drei Gemeinden, hat sich nun kürzlich erstmals getroffen und verschiedene Ideen diskutiert und sich auch bereits auf einen gemeinsamen Vorschlag geeinigt. Dieser wird nun von den jeweiligen Vertretern den Kirchenvorständen der Gemeinden vorgestellt, die dann über das weitere Vorgehen beraten werden.
Daher zunächst nur soviel: Wichtig war allen Mitgliedern, einen Namen zu finden, der kurz und einprägsam ist, in dem sich alle Gemeinden wiederfinden können, der einen theologischen oder einen Ortsbezug aufweist und nicht mit rechtlichen Vorgaben kollidiert. Kein einfaches Unterfangen. Man drf gespannt sein, ob die Kirchenvorstände mehrheitlich der Meinung sind, dass dies gelungen ist.
Timo Pohlmann